Es war ein reiches und interessantes Vereinsjahr über das die Präsidentin Marianne Wyler berichten konnte. Die einzelnen Veranstaltungen waren jeweils gut besucht. Im Frühling fand ein Theorieabend zu den Vögeln im Siedlungsraum statt, der am Sonntag darauf durch eine Exkursion ergänzt wurde, beides leiteten Stephanie Michler und Hans Ruedi Kunz. Im Herbst lockte der Vortrag zum Thema „Geheimnisvolle Wildbienen“ von Franziska Schmid  viele Interessierte ins Reformierte Kirchgemeindehaus.

An zwei Arbeitsmorgen wurde in den Biotopen zusammen mit dem Verein Netzwerk Asyl gearbeitet. Die Teichputzete im September war vor allem für die Kinder spannend. Einer der drei Teichen im Lochwasser wurde vom vielen Schlamm befreit und Brombeeren, Weiden und roter Hardriegel wurde dem Ufer entlang ausgerissen. Die traditionelle Nistkastenputzete zeigte einmal mehr, dass diese Nisthilfen im Suhrhard immer noch nötig sind, rund dreiviertel der Vogelkästen waren besetzt.

Der Kassier Hans-Peter Joggi präsentierte eine Rechnung, die um rund 1200 Franken besser ausgefallen ist, als budgetiert. Neben den vielen Spenden von Mitgliedern durften wir auch eine Todesfallspende entgegennehmen. Ganz herzlichen Dank! Das Vermögen des Vereins beläuft sich auf rund 19’000 Franken. Das Budget basiert auf dem gleichbleibenden Mitgliederbeitrag von 25.00 Franken für Einzelmitglieder und 40.00 Franken für Familienmitglieder und rechnet wiederum mit einem Verlust von rund 1300 Franken.

Der Vorstand stellte sich unverändert der Wiederwahl und auch die Revisoren konnten wieder gewählt werden. Marianne Wyler dankte für das Vertrauen und versprach, dass sie und ihr Team auch im Jahr 2016 sich für die Natur vor der Haustüre bzw. in Buchs einsetzen werden. Sie stellte einige Leckerbissen aus dem Jahresprogramm vor. Besonders erwähnte sie das Projekt Bircherwiese vor. Zwanzig Apfelbäume werden hier anstelle der abgestorbenen und gefällten Kirschenbäume gepflanzt. Dafür werden Baumgotten und -göttis gesucht werden, die einen Apelbaum zum Preis von 90 Franken spenden wollen.

Nach dem offiziellen Teil servierte Patricia Hächler einen zünftigen Imbiss bei dem sich alle angeregt unterhalten konnten. Das Referat von Martin Keiser über die Arbeit von BirdLife Schweiz und Aargau zeigte auf, wie wichtig diese Dachverbände für die Vereine an der Basis sind. Mit deren Mitgliederbeiträgen wird auf allen Ebenen politische Arbeit und Umweltbildung geleistet. Naturwerte von regionaler und nationaler Bedeutung können so erhalten werden.

 

 

IMG_1528 8_Versammlung 6_Vorstandstisch 9_Martin als Referent  3_Martina Felchlin und Martin Keiser11_Kassier anch getaner Arbeit2_Gundi Bögli und Gusti Schildknecht