Heckenpflanzen bei der Schulanlage Suhrenmatte

Es war ein schöner und kalter Morgen als sich Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrkräfte ausgerüstet mit Schaufeln, Spaten und Spritzkannen zur Pflanzaktion einfanden. Eine Hecke mit über 400 einheimischen Sträuchern sollte an diesem Morgen gepflanzt werden. Damit die darunterliegenden Kanalisationsrohre erneuert werden konnten, wurde im letzten Jahr die bestehende Hecke abgeholzt. Der Natur- und Vogelschutzverein konnte vier Schulklassen sowie ihre Lehrpersonen des Berei-ches Suhrenmatte zur Aktion gewinnen. Unter der Feder-führung von creaNatira GmbH einer Toch-tergesellschaft von Pro Natu-ra Aargau wurden neben dem Pflanzen von Sträuchern und zwei Eichen auch Kleinstrukturen angelegt. Kleinstrukturen in Form von Ast- und Steinhaufen dienen Kleinsäugern und Reptilien als Rückzugsorte. Hier können sie Eier legen, Junge aufziehen und in einem sicheren Versteck überwintern.

Rund 70 Jugendliche und einige Erwachsene haben der einheimischen Flora und Fauna an diesem Morgen wieder etwas zurückgegeben. Die Sträucher werden, wenn sie grösser sind eine dichte Hecke bilden in der Vögel ihre Nester bauen und Junge aufziehen können und im Winter dienen ihnen die leuchtend roten und schwar-zen Beeren als Nahrung.
Selbstverständlich durfte eine Zwischenverpflegung nicht fehlen. Unter Mithilfe von vier Schülerinnen sorgte Marianne Wyler, die Präsi-dentin des Natur- und Vogelschutzvereins, für die Stärkung der motivierten Jugendlichen und Erwachsenen.

An dieser Stelle dankt der Natur- und Vogelschutzverein allen, die das Projekt für mehr Natur vor der Haustür, möglich gemacht haben: der politischen Gemeinde und der Kreisschule Buchs-Rohr. Ein besonderer Dank gilt dem Bauamt für das Bereitstellen von Material und Wasser und den Schulhausabwarten fürs anschliessende Putzen, denn wo gearbeitet wird insbesondere in der freien Natur, gibt es auch Schmutz und diesen zu entfernen war bestimmt nicht einfach.
Schülerinnen und Schüler berichten über den Morgen:

Mir hat das Heckenpflanzen gut gefallen. Das Beste war, dass wir so mehr Kontakt zu anderen Klassen hatten und etwas Gutes für die Natur getan haben. Ich hoffe, dass die Hecken schnell und ge-sund wachsen.
Samira, S3a

Wir haben zusammen über 30 Löcher gegraben und verschiedene Pflanzen eingepflanzt. Danach haben wir sie bewässert. Es hat uns grossen Spass gemacht.
Colin und Mustafa, S3a

Das Pflanzen hat uns grosse Freude bereitet. Als Dank bekamen wir noch ein feines Znüni.
Celina und Valdrina,

Turmfalkenprojekt im Lostorf

An einem windigen Abend Ende März wurden zwei Nisthilfen für Turmfalken am hohen Turm der Aarekies Aarau Olten AG im Lostorf angebracht. Gebaut wurden die Kästen von Schülerinnen und Schülern aus dem Schulhaus Gysimatte im Werken. Im Unterricht bei Ihren Lehrern Jonas Ramp und Christoph Schmid haben sie sich während eines Monats mit dem Greifvogel beschäftigt, dessen Jagdweise sehr spannend ist. Plötzlich stellt er sich im Flug gegen den Wind und verharrt im Rüttelflug erstaunlich lange an der gleichen Stelle, um nach Mäusen Ausschau zu halten. Hat er ein Opfer entdeckt, sticht er pfeilschnell nach unten. Auf ihrer Velofahrt auf der Suche nach dem Vogel konnten die Schülerinnen und Schüler genau dies beobachten.

Bei uns ist der Turmfalke seit den Sechzigerjahren wesentlich seltener geworden. Schuld daran sind die ausgeräumten, intensiv genutzten Landschaften, wodurch das Nahrungsangebot und die Nistmöglichkeiten abgenommen haben. Einer der Gründe, weshalb sich der Natur- und Vogelschutzverein unter der Leitung von Marianne Wyler und die Aarekies Aarau Olten AG mit Alexander Piel für Nisthilfen für den Turmfalken entschieden haben. Der hohe Turm des Kieswerks im Buchser Lostorf eignete sich hervorragend um die Nisthilfen zu montieren. Am Freitag konnte das Werk von Eltern, Geschwistern und weiteren Interessierten eingeweiht werden.

Neben der Besichtigung des Turms und der Nistgelegenheiten, erfuhren die Anwesenden von Alexander Piel dem Leiter Nachhaltigkeit wie ein Kieswerk arbeitet und wie Beton entsteht. Beat Haller, Leiter Natur und Boden des Fachverbandes der Kies- und Betonwerke, weckte mit einer spannenden Kurzexkursion bei den Kindern und deren Eltern das Interesse an der Natur.

Beim Umtrunk, der die Anwesenden vor dem Heimgehen stärkte, dankte Gemeinderat Walter Wyler allen Beteiligten für ihr Engagement. Er legte den Eltern und ihren Kindern ans Herz sich Zeit zu nehmen für eigene Naturbeobachtungen. Eine grosse Vielfalt halte die Natur in der nächsten Nähe für uns bereit, wir brauchen sie nur zu entdecken und ihrer Sorge tragen, so sein Credo.

 

 

 

 

Apfelbäume auf der Bircherwiese

Dank des kühlen und feuchten Frühlings gedeihen die neu gepflanzten Bäume prächtig. Alle haben wunderbar geblüht, haben Blätter angesetzt und erfreuen nun alle Kinder und Erwachsenen, die sich auf dem Spielplatz aufhalten oder an der Wiese vorbeispazieren.

 

 

Alpen- und Mauersegler sind wieder zurück!

An vielen Häusern in Buchs sind Brutkästen für Mauersegler angebracht. An schönen Abenden kann man sie nun wieder beobachten, wie sie ihre Runden um die Häuser drehen und dabei ihren schrillen Ruf ertönen lassen.

Auch die Alpensegler, die im ehemaligen Lonstroff-Gebäude ihre Brutplätze hatten, sind im unteren Torfeld zu beobachten. Interessant ist es ihnen am Abend zwischen zwanzig und einundzwanzig Uhr zuzuschauen, welche akrobatischen Flugkünste sie hier vollführen. Noch haben sie die Ersatznistkästen nicht entdeckt, welche der Seglerspezialist unseres Kantons Andres Beck an einem Gerüst angebracht hat. Mit Lockrufen ab Tonband werden die in unserer Gegend selteneren Alpensegler angelockt, damit die Brutkästen entdecken und hoffentlich bald Eier legen und Junge aufziehen können.

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Der Natur- und Vogelschutzverein Buchs dankt an dieser Stelle der der Bauherrin IBAarau, dass sie bereit ist, auch am neuen Gebäude wieder Brutkästen aufzuhängen, die dann in zwei Jahren bezugsbereit sind für die Alpensegler.

 

Grillstelle Grüebli

Der Natur- und Vogelschutz betreut die Grillstelle Grüebli im Buchser Wald. Die Feuerstelle steht allen offen, das Holz steht den Buchser Bevölkerung zur Verfügung.

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Tische mit Bänken, Feuerstelle, und Holzlager.

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Die Besuchenden werden gebeten, das Holz sparsam zu verwenden und die Grillstelle sauber und aufgeräumt zu hinterlassen.

Kampagne Biodiversität im Siedlungsraum 2015-2019

Ziel dieser neuen SVS-Kampagne ist es, gemeinsam mehr Natur in die Dörfer und Städte zu bringen.

Der Siedlungsraum ist Lebensraum für eine vielfältige Biodiversität, welche wiederum dem Menschen viele Gratis-Leistungen erbringt. Naturnahe Spielplätze fördern die Kinder, Büsche und Bäume filtern Staub und kühlen im Sommer, offene Flächen lassen Wasser versickern etc. Vor allem aber ist die Natur vor der Tür die Kontaktzone von Mensch und Natur. Das Kleinkind entdeckt krabbelnd Schnecken, Kinder bringen Blumensträusse nach Hause und können über einen Käfer staunen. Naturnahe Flächen fördern den Forschergeist von Teenagern, und schattige Sitzplätze oder Vogelgesang sind erholsam für alle. Von mehr Natur im Siedlungsraum profitieren also sowohl Fauna und Flora als auch der Mensch.
Schwerpunkte der Kampagne

2015: naturnahe Wiesen, offene Böden, Wildbienen und Hummeln >>>
2016: einheimische Bäume und Sträucher
2017: Wasser im Siedlungsraum
2018: begrünte Wände und Dächer

Lehrpfad im Dorf

Auf einem Spaziergang die Natur kennenlernen.

Der Naturlehrpfad ist anlässlich des Buchser Dorfjubiläums 2010 der Dorfbevölkerung erstellt und geschenkt worden. Vom Forstamt wurden die Holzpfähle bereitgestellt und diese mit Hilfe von einigen freiwilligen Helfern gesetzt. Die Einweihung erfolgte anlässlich eines Rundganges mit der Bevölkerung.

Hier finden Sie den aktuellen Flyer.

Auf der Webseite der Gemeinde Buchs finden Sie Infos zu weiteren Rundpfaden.

Nistkästen im Suhrhard

Nistkästen für die Höhlenbrüter im Wald und im Dorf.

Wir unterhalten im Wald und im Dorf rund 150 Vogelkästen für Höhlenbrüter, die regelmässig mit freiwilligen Helferinnen und Helfer kontrolliert und geputzt werden.

 

Biotope Lochweier und Lochwasser

Der Natur- und Vogelschutzverein betreut und pflegt die beiden Biotope.

Entlang der Suhre liegen die beiden Biotope „Lochwasser“ und „Lochweier“, die der Natur- und Vogelschutzverein seit vielen Jahren als Naturschutzgebiete betreut und pflegt. Nur durch einen schmalen Fussweg voneinander getrennt stellen sie jedoch zwei unterschiedliche Biotopkonzepte dar: Das weiter flussaufwärts gelegene „Lochweier“-Gebiet soll nur für Unterhaltsarbeiten betreten werden. Pflanzen und Tiere sind praktisch das ganze Jahr über ungestört und können sich in den Teichen, Wiesen und Waldteilen frei bewegen. Das Biotop „Lochwasser“ hingegen ist durch einen breiten Weg für alle Personen jederzeit frei zugänglich. Die Idee ist hier, dass sich Spaziergängerinnen und Spaziergänger ganzjährig am Leben in und um die beiden grossen Weiher und im Feuchtgebiet erfreuen können.

Biotoppflege

Ähnlich wie der Garten zu Hause brauchen auch Biotope Pflegeeingriffe, um ihre Naturschutz-Funktionen auf längere Sicht aufrechterhalten zu können. Würde man z.B. im Biotop „Lochweier“ nichts machen, wäre in ein paar Jahren nur noch Wald übrig. Im „Lochwasser“ versperren auf der von der Suhre abgewandten Seite hohe Bäume die Belichtung der Teiche, was deren Wassertemperatur relativ niedrig hält. Das Laub, das jeweils in die Teiche fällt, setzt bei seiner Zersetzung viele Nährstoffe frei und führt so zu einem verstärkten Algenwuchs. Zudem beschleunigen die vielen Blätter den Verlandungsprozess.

Diesen Winter soll deshalb eine grössere Holzeraktion ausgeführt werden, damit die Wasserorganismen im kommenden Frühjahr wieder geeignetere Lebensbedingungen vorfinden.

Unabhängig davon lädt der NVV Buchs jedes Jahr im Frühling und Herbst Gross und Klein dazu ein, bei der Biotoppflege mitzuhelfen und damit selber zum Erhalt dieser beiden Naturoasen beizutragen.

Informationen zu Pflegeeinsätzen sowie zum NVV Buchs erhalten Sie auf unserer Internetseite (www.nvvbuchs.ch) oder unter „info@nvvbuchs“.

Nistkästen im Dorf

Im Rahmen unserer Kampagne mehr Natur vor der Haustüre und in Zusammenarbeit mit Pfarrerin Esther Zbinden und der reformierten Kirche Buchs wurden Anfang Februar 2015 rings um die Kirche  sieben Nistkästen für Höhlenbrüter montiert. Diese werden in Zukunft durch den Natur und Vogelschutzverein Buchs unterhalten und gereinigt.

In naher Zukunft wollen wir uns für noch mehr Nistkästen im Dorf einsetzen. Sei dies für Spieren (Mauersegler), Schwalben oder andere Höhlen- und Halbhöhlenbrüter.