Samstag, 10. November 2017 von 08.30 – ca. 11.30 – Familienanlass.

Wie viele Nistkasten wurden im Frühling bewohnt? Welcher Vogel hat darin genistet? Sind allenfalls andere Mieter in einen Kasten eingezogen? Unser Verein unterhält rund 150 Nistkästen im Suhrhard und einige an der Suhre und in privaten Gärten. Sie werden hauptsächlich von Meisen, Kleiber und Trauerschnäppern bewohnt. Auch Siebenschläfer, Haselmäuse und weitere Überraschungen sind manchmal in einem der Vogelhäuschen zu finden.

In kleinen Gruppen und auf verschiedenen Routen gehen wir den Nistkästen im Suhrhard nach und kontrollieren und putzen sie. Für alle ist ein Znüni bereitgestellt, der Anlass dauert ca. 2 1/2 bis 3 Stunden.

Treffpunkt um 8.30 Uhr beim Start des Vita Parcours (Waldeingang) für die gemeinsame Fahrt mit dem Velo oder direkt um 8.45 Uhr bei der Jägerhütte im Suhrhard.

Anmelden bei Simone Fedeli: simone.fedeli@nvvbuchs.ch oder 062 842 52 44 (Mo, Fr + Sa oder abends)

Wir freuen uns über viele grosse und kleine Helferinnen und Helfer.

Der Vorstand

Biotop-Pflege 26. Oktober 2019

Auch ein Naturschutzgebiet braucht Pflege. So rief der Natur- und Vogelschutzverein Buchs zur Mithilfe bei der Biotoppflege im Lochweier auf. Und zahlreiche kleine und grosse freiwillige HelferInnen packten bei trockenem Wetter und angenehmen Temperaturen zu. Das zuvor geschnittene Gras wurde zusammengetragen und weggeräumt, Brombeersträucher entfernt und das Teichufer von wuchernden Pflanzen befreit. Auch die Kopfweiden benötigten einen Schnitt und mit diesen Ästen wurde das Geflecht des bestehenden Zauns ergänzt. Selbstverständlich wurde das Team zwischendurch mit einem feinen Zvieri gestärkt.

29. Aug. 2019 naturnahe Gärten

Gärten für Mensch und Tier

Wir machen einen abendlichen Spaziergang durch Buchs und treten bei ein paar ausgewählten, naturnahen Gärten ein.

Treffpunkt:  19:00 Uhr beim Parkplatz der reformierten Kirche

11. Sept. 2019 Heilkräuter

Im hauseigenen Garten und der nahen Umgebung tauchen wir mit Lisetta Loretz Crameri in die Welt der Heilkräuter – Zauberkräuter ein.

Treffpunkt 18:30 beim Gemeindehaus Buchs AG

Kosten 30.– Franken

Anmeldung bitte per Mail an info@nvvbuchs.ch

Die Gartenkids sind los!

Im Mai und Juni war eine Schar Kinder bei Verena Tüscher zu Gast. Sie verbrachten drei Nachmittagen zusammen, um zu gärtnern.

Es wurden Töpfe mit Schmetterlings- und Raupenfutter bepflanzt, ein Insektenbuffet angesäht und natürlich auch Leckereien für die Gartenkids eingetopft. Spiele und Experimente durften auf keinen Fall fehlen.

Forschen stand ebenfalls auf dem Programm. Etwa wie schnell sich Weinbergschnecken bewegen, welche Würmer es in der Erde gibt oder was man mit einem Löwenzahn alles so machen kann. Schön zu sehen war, dass praktisch alle Kinder einen Regenwurm in die Hand genommen haben und ein paar haben ihn sogar mit „jööö“ betitelt.

Ein besonderes Highlight war sicher auch der Besuch beim Imker. Er führte die Kinder durch sein Bienenreich, in dem neben den „normalen“ Honigbienen auch zahlreiche Wildbienen zu Hause sind.

Alle hatten grossen Spass an den drei Nachmittagen. Auch Kinder die zu Hause nicht so Lust haben zum Gärtnern waren begeistert dabei.

Dieser 3-teilige Gartenkurs wurde zusammen mit dem Familienverein Buchs AG durchgeführt.

17. Mai – Amphibien im Lostorf

Rund 50 Personen versammelten sich beim Altersheim Suhrhard zur Abendexkursion. Martin Keiser und Simone Fedeli von BirdLife Aargau und dem Natur- und Vogelschutzverein Buchs geleiteten die die Interessierten durch den Wald  ins Gebiet der ehemaligen Kiesgrube im Lostorf. Hier entstand über die Jahre hinweg ein Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung.

Im Lostorf begrüsste die Präsidentin des Natur- und Vogelschutzvereins Marianne Wyler alle herzlich und stellte den Exkursionsleiter Christoph Bühler und die Mitleidende Petra Ramseier vor. Der Biologe Bühler ist im Auftrag des Kantons Aargau für die kantonale Bestandes-Überwachung der Amphibien (Amphibienmonitoring Aargau) verantwortlich. Die beiden Exkursionsleiter verstanden es bestens den Teilnehmenden die Amphibien und ihre Ansprüche näher zu bringen. So konnten einige Amphibien wie Fadenmolche, Gelbbauchunken und Kaulquappen in Aquarien bestaunt werden. Sie wurden später wieder an ihrem angestammten Platz ausgesetzt. Hören konnte man an diesem Abend auch die Gelbbauchunke mit ihrem typischen, feinen Gequake.

Bis zum Eindunkeln erfuhren die Anwesenden viel darüber, wie die Lebensräume für Amphibien beschaffen sein müssen, damit sie ideale Lebensbedingungen vorfinden. Fast alle Amphibien benötigen Wasser als Lebensraum für sich und ihren Laich. Nach dem Laichen wandern sie wieder in den angrenzenden Wald, wohin sich auch die Jungtiere zurückziehen, bis sie geschlechtsreif sind.

Im Gebiet Lostorf sind Gelbbauchunken, Molche, verschiedene Frösche und Kröten heimisch. Die Geburtshelferkröte und die Kreuzkröte waren vor Jahren regelmässig in den Teichen der stillgelegten Kiesgrube zu beobachten und sind leider in der letzten Zeit verschwunden. Damit sie sich wieder ansiedeln können, wurden mehrere Tümpel gebaut, die im Laufe des Jahres austrocken und sich im Frühling wieder mit Wasser füllen sollen. Dies ist nötig, damit räuberische Larven wie die der Libellen absterben und so der Laich der gefärdeten Arten besser aufwachsen kann.

11. Mai 2019 – Setzlings- und Pflanzentauschbörse mit Gartenbesichtigung

Auch wenn das Wetter eher kühl und feucht war, war es ein reges Kommen und Gehen an der ersten Setzlings- und Pflanzentauschbörse. Viele Pflänzchen, Setzlinge und grössere Pflanzen wurden gebracht und ebenso viele mitgenommen.  Samen von Blumen, Bohnen und Gemüse waren ebenfalls auf dem Tisch zu finden.

Die Gelegenheit mit Gleichgesinnten Erfahrungen auszutauschen oder Fragen zu einzelnen Pflanzen wurde ebenfalls rege benutzt. Genossen wurden Kuchen und Kaffee, Zopf und Süssmost oder Sirup.

Zwischen einzelnen Regengüssen zeigte Silvan Kaufmann allen Interessierten seinem Naturgarten. Zu bestaunen gibt es Wildblumen und – Kräuter, Nahrung für Raupen und später für Vögel oder Fledermäuse. Ebenso Kleinstrukturen in denen kleine Säuger und Vögel wertvollen Lebensraum finden. Einen Zaun, der aus abgeschnittenen Ästen gebaut wurde. Komposthaufen, in denen sich aus Garten- und Küchenabfällen wertvolle Erde entwickeln kann. Ein besonderes Juwel ist sicher auch die Baumhütte, die Silvan für seine beiden Buben gemacht.

Nach diesem erfolgreichen Anlass haben wir uns entschlossen, einen „Tausch-Tisch“ (am Postweg 10 in Buchs) bis Mitte Juni stehen lassen.

Wie funktioniert das?

Bringen Sie Ihre überzähligen Setzlinge und Pflanzen, beschriften Sie sie mit dem Namen der Pflanze und des Spenders sowie, wenn vorhanden, zusätzliche Informationen zum Standort, Verwendungszweck, Blütenfarbe, etc.. (nicht angeschriebene und kranke Pflanzen werden umgehend entfernt)
oder
nehmen Sie die Setzlinge und Pflanzen mit, für die Sie in Ihrem Garten einen Platz haben. (Sie brauchen nichts zu bezahlen.) Wir freuen uns, wenn viele Pflanzen und Setzlinge einen neuen Garten finden.

3. Mai 2019 – Spurensuche im Wald

Am 3. Mai 19 hat der Familienverein und der Natur- und Vogelschutzverein Buchs zu einer Spurensuche im Wald eingeladen. Zahlreiche Kinder und ihre Eltern haben sich aufgemacht, die Waldtiere zu erforschen. Neugierig wurden versteckte Vögel gesucht, deren Nester erforscht, Tierabdrücke geformt, Felle berührt und sogar ein Eichhörnchenschädel unter die Lupe genommen.

Nach dem folgenden Wissensparcours war es Zeit für eine warme Forschersuppe im Grüebli. Gestärkt kletterten die Kinder schon bald an den Hängen herum und die Eltern hatten Zeit für einen gemütlichen Austausch.

Holzen für den Brätelplatz – trotz Regen

Am 26. April wurden im Grüebli von wackeren Freiwilligen unter der Leitung von Gusti Schildknecht geholzt. Geholfen haben drei junge Tibeter, die in der Schweiz auf den Asylbescheid warten. Nach getaner Arbeit, leider bei Regen, konnten sich die Helfer mit einem kleinen Zmittag wieder stärken. Hier ein paar Eindrücke.

 

16. März 2019: Biotoppflege Lochweier-Lochwasser

Das Biotop ist wieder fit für den Frühling. Mitte März konnten die notwendigen Arbeiten bei schönem Frühlingswetter angepackt werden. Neben den eigenen Mitgliedern, die recht zahlreich erschienen sind, konnte Silvan Kaufmann auch Frauen und Männer des Netzwerks Asyl begrüssen. Bald wurde fleissig gearbeitet: Neophyten ausreissen, kleine Bäume umsägen, Sträucher aushacken. Mit den abgeschnittenen Ästen wurde der Zaun entlang des Weges verlängert und ausgebessert. Ein Astwalm als Unterschlupf für Kleinsäuger und Vögel wurde ebenfalls angelegt. Nach der Arbeit lud der Verein alle Helferinnen und Helfer zu einem einfachen Pastaessen ins Lokal des Feuerwehrvereins ein.
Herzlichen Dank allen Helfern und Helferinnen.