Der Natur- und Vogelschutzverein Buchs sucht, auch in diesem Jahr, Gartenbesitzer in Buchs AG, die ihren Kirschlorbeer aus ihrem Garten verbannen möchten. Unter den Teilnehmern des Wettbewerbes verlosen wir einen NVV-Garteneinsatz. Konkret heisst das, wir gehen zum Gewinner nach Hause, fällen den Kirschlorbeer, entfernen die Wurzeln und ersetzen ihn durch einen einheimischen Strauch, der vom NVV gesponsert wird.

Die Teilnahmebedingungen sind:

  • Sie haben auf Ihrem eigenen Grundstück einen Kirschlorbeer.
  • Der Durchmesser des Stammes ist nicht dicker als 15 cm.
  • Sie freuen sich, das Gartenteam nach Ihren Möglichkeiten zu unterstützen (zum Beispiel mit der Schaufel oder einer Zwischenverpflegung)

 

Wenn Sie die Teilnahmebedingungen erfüllen, freuen wir uns über ein Mail, mit ihrer Adresse an info@nvvbuchs.ch

oder einer Karte an NVV Buchs, Verena Tüscher, Lindenweg 6, 5033 Buchs.

Der Einsendeschluss ist der 25. Oktober 2020

Der Gewinner wird schriftlich informiert.

 

 

 

Wir gehen dem Kirschlorbeer an den Kragen!

Im letzten Herbst hat der Natur- und Vogelschutzverein Buchs einen Wettbewerb gestartet. Teilnehmen konnten alle Hausbesitzer, die einen Kirschlorbeer im Garten hatten und bereit waren darauf zu verzichten. Der NVV wollte damit auf die Problematik des unkontrollierten Ausbreitens dieses Neophyten und dem damit verbundenen Rückgang unserer einheimischen Pflanzenvielfalt aufmerksam machen.

Im Juni war es soweit. Ein NVV-Team hat bei den Gewinnern des Wettbewerbes, der Familie Sismanis im Lärchenweg, den Kirschlorbeer ausgegraben und an seiner Stelle einen Holunder gepflanzt.

Leider stehen immer noch sehr viele Kirschlorbeeren in den Buchser Gärten. Das Problem ist, dass er sehr günstig und immergrün ist, aber für die Tiere eine ökologische Wüste darstellt. Die Beeren, mit den wuchsfreudigen Samen, fallen direkt auf den Boden oder werden von Vögeln gefressen und durch ihren Kot überall, auch in unseren Wäldern, verteilt und verdrängen so unsere einheimischen Pflanzen. Diese sind aber sehr wichtig als Futterquellen, Nistplätze und/oder Rückzugsorte für unsere Tiere.

Braucht es wirklich das ganze Jahr einen immergrünen Sichtschutz im Garten? Reicht es nicht auch, wenn es in der Zeit, in der man draussen sitzt, grün ist? Wie wäre es zum Beispiel mit einer Naschhecke anstatt eines Kirschlorbeers? Sie könnten ab und zu ein paar Beeren direkt vom Strauch pflücken und auch viel mehr Insekten und Vögel beobachten, denen Sie zusätzlichen Lebensraum bieten. Keine Angst, mehr Arbeit als ein Kirschlorbeer macht eine solche Hecke bestimmt nicht. Das Pflücken der Beeren übernehmen auch gerne die Vögel.

Helfen Sie mit, gehen auch Sie dem Kirschlorbeer an den Kragen!

  • Kaufen/Pflanzen Sie einheimische Sträucher (s. floretia.ch) anstatt Kirschlorbeer
  • Fällen Sie Ihren Kirschlorbeer
  • Falls Sie einen Kirschlorbeer im Garten haben und sich nicht trennen möchten:

–    schneiden Sie ihn regelmässig zurück
–    schneiden Sie die Blüten nach dem Verblühen ab
–    schneiden Sie spätestens die Beeren (Achtung sie sind giftig) ab und entsorgen Sie sie im Müll.

  • Entfernen Sie alle Jungpflanzen

 

Zur Pflege der Biotope Lochweiher – Lochwasser treffen wir uns am 12. September 2020 um 13:30 Uhr bei der Infotafel an der Suhre. Die Zwischenverpflegung wird natürlich vom NVV offeriert. Der Anlass dauert bis ca. 16:00 Uhr. Wir freuen uns, auf zahlreiche grosse und kleine Helfer.

In einem zweiteiligen Kurs erfahren Sie alles was Sie wissen müssen um erfolgreich zu kompostieren.

25. September 2020
20:00 – 21:30 Uhr Theorieabend
Treffpunkt: Vereinszimmer, Gemeindesaal in Buchs AG

26. September 2020
10:00 – 12:00 Uhr Praxisteil
Treffpunkt: Pilatusstrasse 2 in Buchs AG

Kursleitung: Walter Wyler

Kurskosten: 30.– Fr.

Teilnehmerzahl: max 7 Personen

Anmelden per Mail an info@nvvbuchs.ch

Der Kurs ist offen für alle, die sich für das Kompostieren interessieren.

Wir freuen uns auf Sie.

Entdecken Sie Buchs – Natur im urbanen Wohnraum

Kennen Sie den Natternkopf? Nein, ich meine damit nicht den Kopf einer Ringelnatter, sondern die Pflanze. Der gewöhnliche Natternkopf gehört zu meinen Lieblings-Wildpflanzen. Aber auch bei den Wildbienen ist er unter den Top Ten der Futterpflanzen.

Im Moment können Sie viele Exemplare davon entlang der Tramstrasse sehen. Nach dem Bau der neuen Lärmschutzwände wurde das entstandene „Beet“ zwischen der Wand und dem Gehweg, mit zusätzlichem Kies, Steinen und Sand ergänzt, um eine Ruderalfläche anzulegen. Ein paar wenige Kletterpflanzen wurden eingebracht, um die Wände zu begrünen und zusätzlich etwas Saatgut für einheimische Wildpflanzen.

Ruderalflächen sind natürliche Böden, die weder gedüngt noch mit Gartenerde oder Kompost aufgewertet werden. Sie sind eine fast verschwundene ursprüngliche Landschaftsform, die erst in den letzten Jahren wieder vermehrt angelegt wird. Diese nährstoffarmen Flächen bieten Lebensraum für einheimische Wildpflanzen und Tiere wie Feldheuschrecken, Laufkäfern, Bodenspinnen, Ameisen, Grabwespen, Wildbienen und viele mehr.

Eine Ruderalfläche entwickelt sich über Jahre und verändert sich immer wieder. So entdecke ich immer wieder Neues entlang der Tramstrasse und freue mich über die wachsende Vielfalt, die sich auch bereits auf die Fläche des ehemaligen Tramtrasse ausgeweitet hat.

Auch auf kleinen Flächen können Ruderalpflanzen gut gedeihen und sind wertvolle Futterpflanzen für Insekten. So wachsen bei mir im Garten und auch auf dem Balkon zahlreiche Wildblumen. Sie haben den grossen Vorteil, dass sie nicht so oft gegossen werden müssen.

Vor Jahren habe ich einen Natternkopf geschenkt bekommen. Er verteilt sich überall, aber ich lasse ihn in der Regel gewähren. Gerne setzte ich mich in seine Nähe, geniesse einen Kaffee oder Tee und beobachte die Bienen und Hummeln, wie sie die zahlreichen Blüten nach Nektar absuchen.

Wir freuen uns, auch dieses Jahr wieder einen Spaziergang durch ein paar naturnahe Gärten in Buchs zu unternehmen. Dieses Jahr ist neu, dass auch Pflanzen getauscht werden können. Nehmen Sie einfach Ihre überzähligen Pflanzen und Setzlinge mit und tauschen Sie diese an unserem Pflanzentauschtisch. Anschliessend besuchen wir ein paar Gärten, die ihre Tore für uns öffnen.

Start ist um 19:00 Uhr am Postweg 10 (vis à vis des reformierten Kirchengemeindehauses). Der Anlass ist circa um 21:00 Uhr zu Ende.

Bitte beachten Sie, dass der Anlass nur bei schönem Wetter stattfindet.

„Campanulas Rapunculus“  Die Gartenkids 1

Wir sähen und pflanzen für die Schmetterlinge, Wildbienen und Co. und erleben den Frühling im Garten.

10. Juni 2020
  1. Juli 2020
  2. September 2020
14:00 – 16:00 Uhr

Kinder ab der 1. Klasse
50.– Fr. (inkl. Pflanzen und Saatgut) 

 

„Humulus Lupulus“ Die Gartenkids 2 

Wir sähen, ernten, beobachten und erleben die Jahreszeiten im Garten.

19. August 2020
28. Oktober 2020
24. März 2021


14:00 – 16:00 Uhr

Kinder ab der 3. Klasse
50.– Fr. (inkl. Pflanzen und Saatgut)

 

Insekten Forschertag mit Lea Kamber

Wir gehen auf die Pirsch! Mit der Käferforscherin spüren wir Käfer und Insekten auf und erfahren viel Spannendes über sie.

20. Mai 2020 wegen der Corona Pandemie wird er auf das nächste Jahr verschoben.
14:00 – 16:30 Uhr

Kinder ab der 2. Klasse
15.– / 10.– Mitglieder NVV Buchs AG

Gartenkidskurse 2020
Anmeldung Gartenkids und Insektenforscher *

 

Auf Grund der aktuellen Corana-Pandemie müssen wir den Insektenforschertag um ein Jahr zu verschieben.

Wir wünschen Ihnen gute Gesundheit und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen!

Auf Grund der aktuellen Corana-Pandemie ist das Naturzentrum des Klingnauer Stausees bis mindestens am 8. Juni geschlossen. Wir haben uns entschieden, den Besuch dort um ein Jahr zu verschieben.

Wir wünschen Ihnen gute Gesundheit und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen!

Der Frühlingsmarkt mit Setzlingstauschbörse vom 9. Mai muss leider aufgrund der Corona-Krise abgesagt werden.

Anstelle der Setzlingstauschbörse werden wir ab 1. Mai bis Mitte Juni einen Setzlings-Tausch-Tisch am Postweg 10 aufstellen.

Wie funktioniert das?

  • Bringen Sie Ihre überzähligen Setzlinge und Pflanzen, beschriften Sie sie mit dem Namen der Pflanze und des Spenders sowie, wenn vorhanden, zusätzliche Informationen zum Standort, Verwendungszweck, Blütenfarbe, etc.. (nicht angeschriebene und kranke Pflanzen werden umgehend entfernt)

oder

  • nehmen Sie die Setzlinge und Pflanzen mit, für die Sie in Ihrem Garten einen Platz haben. (Sie brauchen nichts zu bezahlen.) Wir freuen uns, wenn viele Pflanzen und Setzlinge einen neuen Garten finden.