Was wird doch im Herbst in unseren Gärten geschnitten und gehäckselt, gerecht und geblasen! Dabei gäbe es oft einfache Lösungen: Äste und Laub lassen sich zu Haufen aufschichten und bilden wertvolle Kleinstrukturen, in welchen Amphibien, Igel und Blindschleichen überwintern können. Im nächsten Sommer brüten in den Asthaufen vielleicht auch Rotkehlchen und Zaunkönig.
Laub von einheimischen Bäumen bildet eine gute Abdeckschicht im Garten und wird über den Winter von den Regenwürmern und weiteren Bodentieren gefressen und zu Humus verarbeitet. Werden Bäume und Büsche mit dem nötigen Abstand zu Nachbarsgrenzen und Wegen gesetzt, müssen sie auch nicht alljährlich geschnitten werden. Bis zum nächsten Schnitt in einigen Jahren ist der alte Asthaufen schon fast verrottet.
Steinhaufen an sonnigen Lagen bieten Eidechsen Unterschlupf. Erstaunlich ist auch, was sich unter einem lockeren Brett im Garten verbirgt. Für Kinder ist es jedes Mal ein Erlebnis zu schauen, was alles forthuscht, wenn das Brett gedreht wird. Dickeres Totholz und Holzstrünke an sonnigen Standorten sind Lebensraum für viele Käferlarven und Insekten. Samenstände von Wildpflanzen sollen im Herbst nicht abgeschnitten werden. Die Sämereien werden im Herbst/Winter gerne von Vögeln gefressen. Jedes Jahr kann auch eine andere Ecke der Blumenwiese über
den Winter stehen gelassen werden. Schmetterlinge und weitere Insekten überwintern oft als Ei, Raupe oder in einem Kokon als Jungtiere in solchen Strukturen.

Hier erfahren Sie mehr darüber, wie Sie in Ihrem Garten einen Unterschlupf für Igel herstellen können: https://www.igelzentrum.ch/images/Doc/astlaubhaufen.pdf

10. November 2018 – Nistkastenkontrolle oder Wohnungsputz bei Frau Meise

Zwölf Erwachsene und zwei Kinder konnte die Präsidentin Marianne Wyler zum traditionellen Anlass begrüssen. Sie dankte allen, die den Weg zur Jägerhütte gefunden hatten. Der Anlass wurde von  August Schildknecht vorbereitet und nach seiner Einführung, machten sich fünf Teams auf den Weg. Jedes nahm sich eine Route vor um die Nistkästen zu kontrollieren und zu putzen. Eine Gruppe erledigte dies an der Suhre entlang und rund ums Buchser Pumpwerk bei der Kirchenmatte. Das Wetter trocken, die Temperaturen angenehm, so machte es Spass durch den herbstlichen Wald zu wandern und nach Nistkästen Ausschau zu halten.

In den Nistkasten befanden sich Nester von Meisen und Kleibern und ab und zu auch ein Wespen- oder Hornissen-Nest. Selbstverständlich durfte auch die obligate Verpflegung und ein warmes Getränk nicht fehlen, Hier konnten wiederum die beliebten Schoggistängeli der Chocolat Frey angeboten werden, eine Spende, die nicht nur den Kindern schmeckte.Herzlichen Dank allen, die mitgeholfen haben!

 

Samstag, 8. September – Teichpflege im Biotop Lochweier

Ein Weiher, der nicht gepflegt, wächst bei uns immer mehr zu, weil die Dynamik des fliessenden Gewässers nicht mehr spielen kann. Deshalb rief der Natur- und Vogelschutzverein zur Weiherpflege auf. Das sonnige, warme Wetter trug dazu bei, dass  die Arbeit nicht nur locker von Hand ging sondern auch ein fröhliches Miteinander wurde. Wurzeln von Schwertlilien und anderen Wasserpflanzen wurden ausgerissen und in einem grossen Haufen aufgeschichtet. So wurde aus dem moorigen Teich bald wieder ein Weiher, der hoffentlich bald wieder mit Regenwasser gefüllt wird. Ebenfalls wurden zu gross gewordene Sträucher entfernt, um auch den Blattfall auf die Wasseroberfläche zu verringern und Licht besser dazu kommen kann.
Natürlich durfte auch ein Zvieri in Form von Früchten, Brot und von der Firma Chocolat Frey gesponserten Schöggeli – herzlichen Dank für die Spende! Dass die Getränke sowie ein Kaffee bei der schweisstreibenden Arbeit nicht fehlen durfte, war selbstverständlich.
Allen Frauen und Männern, die sich tatkräftig einsetzten dankt der Verein ganz herzlich.