11. Mai 2019 – Setzlings- und Pflanzentauschbörse mit Gartenbesichtigung

Auch wenn das Wetter eher kühl und feucht war, war es ein reges Kommen und Gehen an der ersten Setzlings- und Pflanzentauschbörse. Viele Pflänzchen, Setzlinge und grössere Pflanzen wurden gebracht und ebenso viele mitgenommen.  Samen von Blumen, Bohnen und Gemüse waren ebenfalls auf dem Tisch zu finden.

Die Gelegenheit mit Gleichgesinnten Erfahrungen auszutauschen oder Fragen zu einzelnen Pflanzen wurde ebenfalls rege benutzt. Genossen wurden Kuchen und Kaffee, Zopf und Süssmost oder Sirup.

Zwischen einzelnen Regengüssen zeigte Silvan Kaufmann allen Interessierten seinem Naturgarten. Zu bestaunen gibt es Wildblumen und – Kräuter, Nahrung für Raupen und später für Vögel oder Fledermäuse. Ebenso Kleinstrukturen in denen kleine Säuger und Vögel wertvollen Lebensraum finden. Einen Zaun, der aus abgeschnittenen Ästen gebaut wurde. Komposthaufen, in denen sich aus Garten- und Küchenabfällen wertvolle Erde entwickeln kann. Ein besonderes Juwel ist sicher auch die Baumhütte, die Silvan für seine beiden Buben gemacht.

Nach diesem erfolgreichen Anlass haben wir uns entschlossen, einen „Tausch-Tisch“ (am Postweg 10 in Buchs) bis Mitte Juni stehen lassen.

Wie funktioniert das?

Bringen Sie Ihre überzähligen Setzlinge und Pflanzen, beschriften Sie sie mit dem Namen der Pflanze und des Spenders sowie, wenn vorhanden, zusätzliche Informationen zum Standort, Verwendungszweck, Blütenfarbe, etc.. (nicht angeschriebene und kranke Pflanzen werden umgehend entfernt)
oder
nehmen Sie die Setzlinge und Pflanzen mit, für die Sie in Ihrem Garten einen Platz haben. (Sie brauchen nichts zu bezahlen.) Wir freuen uns, wenn viele Pflanzen und Setzlinge einen neuen Garten finden!

 

 

3. Mai 2019 – Spurensuche im Wald

Am 3. Mai 19 hat der Familienverein und der Natur- und Vogelschutzverein Buchs zu einer Spurensuche im Wald eingeladen. Zahlreiche Kinder und ihre Eltern haben sich aufgemacht, die Waldtiere zu erforschen. Neugierig wurden versteckte Vögel gesucht, deren Nester erforscht, Tierabdrücke geformt, Felle berührt und sogar ein Eichhörnchenschädel unter die Lupe genommen.

Nach dem folgenden Wissensparcours war es Zeit für eine warme Forschersuppe im Grüebli. Gestärkt kletterten die Kinder schon bald an den Hängen herum und die Eltern hatten Zeit für einen gemütlichen Austausch.

Holzen für den Brätelplatz – trotz Regen

Am 26. April wurden im Grüebli von wackeren Freiwilligen unter der Leitung von Gusti Schildknecht geholzt. Geholfen haben drei junge Tibeter, die in der Schweiz auf den Asylbescheid warten. Nach getaner Arbeit, leider bei Regen, konnten sich die Helfer mit einem kleinen Zmittag wieder stärken. Hier ein paar Eindrücke.

 

16. März 2019: Biotoppflege Lochweier-Lochwasser

Das Biotop ist wieder fit für den Frühling. Mitte März konnten die notwendigen Arbeiten bei schönem Frühlingswetter angepackt werden. Neben den eigenen Mitgliedern, die recht zahlreich erschienen sind, konnte Silvan Kaufmann auch Frauen und Männer des Netzwerks Asyl begrüssen. Bald wurde fleissig gearbeitet: Neophyten ausreissen, kleine Bäume umsägen, Sträucher aushacken. Mit den abgeschnittenen Ästen wurde der Zaun entlang des Weges verlängert und ausgebessert. Ein Astwalm als Unterschlupf für Kleinsäuger und Vögel wurde ebenfalls angelegt. Nach der Arbeit lud der Verein alle Helferinnen und Helfer zu einem einfachen Pastaessen ins Lokal des Feuerwehrvereins ein.
Herzlichen Dank allen Helfern und Helferinnen.

Unser neues Vorstandsmitglied

An der Mitgliederversammlung vom 28. Februar wurde Verena Tüscher als neues Vorstandsmitglied gewählt und der bestehende Vorstand bestätigt. Ebenfalls bestätigt wurde die Präsidentin Marianne Wyler.

In ihrem Jahresrückblick berichtete Marianne Wyler, dass an allen Arbeitstagen viele Leute teilgenommen. In den beiden Biotopen Lochwasser und Lochweier wurde geholzt, geputzt und ein neuer Zaun erstellt. Es sind rund dreissig Personen, die im letzten Jahr mitgeholfen haben, dass die Biotope nicht verwalden und immer auch genügend Licht an die Teiche gelangen. Ebenfalls viele Familien mit Kindern nahmen an der Nistkasten-Reinigung teil, die wieder bei schönstem Herbstwetter durchgeführt werden konnte. 

Erfreulich war die Rechnung, die von der Kassierin Simone Fedeli präsentieren konnte. Sie schloss dank guter Ausgabendisziplin, Spenden und den vielen Teilnehmern an unseren Arbeitstagen positiv ab. Der Verein durfte im 2018 ein grosszügiges Legat von Marlies Fiechter entgegen nehmen. Der Betrag von 16 500 Franken wird vorläufig nicht angetastet und soll für ein grösseres Projekt verwendet werden, das der Vorstand der Mitgliederversammlung vorlegen wird.

Nach dem offiziellen Teil der Versammlung servierten Patrizia und Daniel Hächler einen feinen Imbiss. Später zeigte die Präsidentin einen Film zum Vogel des Jahres dem Kiebitz und einen Kurzfilm zur Geschichte des Klingnauer Stausees. Hier entsteht das neue Naturschutzzentrum von BirdLife Schweiz und Aargau, das im 24. Mai offiziell eröffnet wird. Auch der NVV Buchs hat einen Betrag dafür gespendet und dafür eine Gratisexkursion buchen kann.  

Wir danken Ihnen für das überweisen des Jahresbeitrags bis am 31. Mai 2019: Einzelmitglieder 35.00 Franken, Familienmitglieder 50.00 Franken.
Allfällige Spenden werden für unser aktuelles Projekt „Natur vor der Haustür“ verwendet. Wir danken herzlich für Ihre Treue zum Verein. 

 

10. November 2018 – Nistkastenkontrolle oder Wohnungsputz bei Frau Meise

Zwölf Erwachsene und zwei Kinder konnte die Präsidentin Marianne Wyler zum traditionellen Anlass begrüssen. Sie dankte allen, die den Weg zur Jägerhütte gefunden hatten. Der Anlass wurde von  August Schildknecht vorbereitet und nach seiner Einführung, machten sich fünf Teams auf den Weg. Jedes nahm sich eine Route vor um die Nistkästen zu kontrollieren und zu putzen. Eine Gruppe erledigte dies an der Suhre entlang und rund ums Buchser Pumpwerk bei der Kirchenmatte. Das Wetter trocken, die Temperaturen angenehm, so machte es Spass durch den herbstlichen Wald zu wandern und nach Nistkästen Ausschau zu halten.

In den Nistkasten befanden sich Nester von Meisen und Kleibern und ab und zu auch ein Wespen- oder Hornissen-Nest. Selbstverständlich durfte auch die obligate Verpflegung und ein warmes Getränk nicht fehlen, Hier konnten wiederum die beliebten Schoggistängeli der Chocolat Frey angeboten werden, eine Spende, die nicht nur den Kindern schmeckte.Herzlichen Dank allen, die mitgeholfen haben!

 

Der Biologe Raffael Ayé ist Leiter Bereich Artenförderung bei BirdLife Schweiz. Er war schon als Kind mit seinem Grossvater unterwegs um Vögel zu beobachten. Sein Vortrag vom letzten Donnerstag war interessant und mit vielen Bildern anschaulich dokumentiert.
Eindrücklich ist, wie sich die Landschaft durch die rege Bautätigkeit in den meisten Dörfern und Städten verändert hat. Viele Naturwerte sind im Laufe der Jahrzehnte verschwunden. Die Gemeinde Ormalingen im Baselbiet war früher ein Dorf, das umringt war von Streuobstwiesen, wo zum Beispiel der Rotrückenwürger heimisch war. Auch unser Dorf ist ein Beispiel wie die Landschaft immer mehr verdichtet wird und so auch immer weniger Raum für die Natur zu finden ist.
Umso wichtiger, darauf zu achten, dass besondere Naturwerte erhalten bleiben und dass Anlagen und Gärten naturnah gestaltet werden. Unser Verein versucht die Bevölkerung dafür zu sensibilisieren und eigene Projekte in der Gemeinde zu realisieren.
In seinem Vortrag konnte Raffael Ayé auch darlegen, dass wir Menschen uns in einer naturnahen Umgebung wohler fühlen, als in einer Umgebung, die mit Rasen und schnurgeraden Hecken bestückt sind. Umso schöner, wenn dies bereits beim Planen einer Überbauung berücksichtigt wird. Dies kann sein, dass ein alter Baum stehen gelassen wird um Schatten zu spenden. Ansprechend für uns Menschen sind Wege die nicht schnurgerade und eckig verlaufen, sondern geschwungen durch eine Anlage führen. Eine Nische die mit einheimischen Büschen gestaltet wird, lädt später zum Verweilen ein. Hier fühlen sich nicht nur wir Menschen wohl, es sind auch Rückzugsorte für Vögel, Insekten und kleine Säugetiere wie Igel und Haselmäuse.

Grüeblifest für die ganze Familie

Einmal im Jahr lädt der Natur- und Vogelschutzverein alle Helfer und Helferinnen mit ihren Familien zu einem Fest ein. Dieses konnte wie geplant am 2. Juni bei  bei schönstem Frühsommerwetter im Grüebli abgehalten werden
Mit einem Apéro wurden alle Willkommen geheissen und die Präsidentin Marianne Wyler dankte allen für ihre Mitarbeit im letzten und im laufenden Jahr. Geholfen haben grosse und kleine Vereinsmitglieder beim Pflegen der Biotope, beim Putzen der Nistkästen und beim Holzen für die Grillstelle. Bald war das Feuer perfekt und so konnten sich alle mit den feinen Grilladen, Getränken und Beilagen bedienen. Später gab es Kaffee und Kuchen und so wurde das Fest abgerundet.
Wie immer spielten die Kinder in der Umgebung des Grüeblis und am Brunnen und kein Kind blieb dabei sauber und trocken. Unterdessen unterhielten sich die Erwachsenen und tauschten allerlei Neuigkeiten aus oder genossen einfach den schönen Ort in unserem Wald.

 

Das renaturierte Gebiet zwischen Aarau und Schönenwerd präsentiert sich nach den massiven Eingriffen in die Natur fast wieder natürlich.

Am Sonntag 3. Juni lud der Natur und Vogelschutzverein Buchs zur Exkursion nach Aarau ein. Hier hat der Kanton Solothurn einen ehemaligen Nebenarm der Aare im Winter 2015/2016 zum Schutz vor Hochwasser renaturiert. Das Gebiet liegt zwischen Aarau und Schönenwerd und präsentiert sich nach den massiven Eingriffen in die Natur wieder fast natürlich.
Werner Holliger aus Erlinsbach kennt sich im Gebiet bestens aus und führte die eher kleine Schar vom Süffelsteg flussaufwärts bis zum Kraftwerk und auf der Insel wieder zurück. Unterwegs wies er auf einige Besonderheiten der Auenlandschaft hin. Die neue Aareinsel, momentan noch ein Tummelfeld für Familien, Hündeler und weitere Erholungsuchende soll ab dem nächsten Jahr unter Schutz gestellt werden, damit bodenbrütende Vögel, wie der Flussuferläufer oder Flussregenpfeifer ungestört brüten können.
Voller Stolz berichtete der Exkursionsleiter, dass bereits junge Zauneidechsen nachgewiesen werden konnten und auch der Eisvogel hier brütet. Ob wohl auch der Pirol hier wieder brüten kann? Vereinzelt könnte man ihn hier bereits wieder hören.
Werner Holliger hat sich ein grosses Wissen angeeignet und setzt sich mit viel Enthusiasmus und Vehemenz dafür ein, dass sich Flora und Fauna im Gebiet ungestört entwickeln können. Leider haben nicht alle Erholungssuchenden Verständnis dafür.

 

Wie immer im April hat eine Gruppe von Freiwilligen das Holz für den Brätelplatz im Grübeli aufbereitet. Das Holz wurde von den Orstbürgern zur Verfügung gestellt und dem Forstamt Buchs-Suhr-Aarau geliefert. August Schildknecht hat wie jedes Jahr alles perfekt vorbereitet, damit die Freiwilligen das Holz zum Bräteln zügig aufbereiten konnten. Neben rund zehn Vereinsmitglieder halfen drei Asylanten fleissig mit. Im Nu waren die eineinhalb Ster Spälten gesägt, gespalten und sauber aufgeschichtet.
Die Kinder, welche mit ihrem Papa mitkommen durften, vergnügten sich unterdessen im und ums Grüebli prächtig.  Nach der anstrengenden Arbeit schmeckte das vom Verein spendierte Mittagessen wunderbar, selbstverständlich über dem Feuer zubereitet. Neben Getränken, wurde allen auch Kaffee und Kuchen serviert. Allen herzlichen Dank für die tolle Arbeit! Der Verein hofft, dass die Benutzer und Benutzerinnen des Brätelplatzes nun auch recht sorgsam mit dem Holz umgehen.

Neben dem Holzen konnte auch der neue Brunnen eingeweiht werden. Dieser wurde von den Buchser Ortsbürger bezahlt, in deren Besitz sich diese Brätelstelle befindet. Nun präsentiert sich das „Grüebli“ wieder in einem gefreuten Zustand und wird den Besuchenden wieder viel Freude machen.