10. November 2018 – Nistkastenkontrolle oder Wohnungsputz bei Frau Meise

Zwölf Erwachsene und zwei Kinder konnte die Präsidentin Marianne Wyler zum traditionellen Anlass begrüssen. Sie dankte allen, die den Weg zur Jägerhütte gefunden hatten. Der Anlass wurde von  August Schildknecht vorbereitet und nach seiner Einführung, machten sich fünf Teams auf den Weg. Jedes nahm sich eine Route vor um die Nistkästen zu kontrollieren und zu putzen. Eine Gruppe erledigte dies an der Suhre entlang und rund ums Buchser Pumpwerk bei der Kirchenmatte. Das Wetter trocken, die Temperaturen angenehm, so machte es Spass durch den herbstlichen Wald zu wandern und nach Nistkästen Ausschau zu halten.

In den Nistkasten befanden sich Nester von Meisen und Kleibern und ab und zu auch ein Wespen- oder Hornissen-Nest. Selbstverständlich durfte auch die obligate Verpflegung und ein warmes Getränk nicht fehlen, Hier konnten wiederum die beliebten Schoggistängeli der Chocolat Frey angeboten werden, eine Spende, die nicht nur den Kindern schmeckte.Herzlichen Dank allen, die mitgeholfen haben!

 

Der Biologe Raffael Ayé ist Leiter Bereich Artenförderung bei BirdLife Schweiz. Er war schon als Kind mit seinem Grossvater unterwegs um Vögel zu beobachten. Sein Vortrag vom letzten Donnerstag war interessant und mit vielen Bildern anschaulich dokumentiert.
Eindrücklich ist, wie sich die Landschaft durch die rege Bautätigkeit in den meisten Dörfern und Städten verändert hat. Viele Naturwerte sind im Laufe der Jahrzehnte verschwunden. Die Gemeinde Ormalingen im Baselbiet war früher ein Dorf, das umringt war von Streuobstwiesen, wo zum Beispiel der Rotrückenwürger heimisch war. Auch unser Dorf ist ein Beispiel wie die Landschaft immer mehr verdichtet wird und so auch immer weniger Raum für die Natur zu finden ist.
Umso wichtiger, darauf zu achten, dass besondere Naturwerte erhalten bleiben und dass Anlagen und Gärten naturnah gestaltet werden. Unser Verein versucht die Bevölkerung dafür zu sensibilisieren und eigene Projekte in der Gemeinde zu realisieren.
In seinem Vortrag konnte Raffael Ayé auch darlegen, dass wir Menschen uns in einer naturnahen Umgebung wohler fühlen, als in einer Umgebung, die mit Rasen und schnurgeraden Hecken bestückt sind. Umso schöner, wenn dies bereits beim Planen einer Überbauung berücksichtigt wird. Dies kann sein, dass ein alter Baum stehen gelassen wird um Schatten zu spenden. Ansprechend für uns Menschen sind Wege die nicht schnurgerade und eckig verlaufen, sondern geschwungen durch eine Anlage führen. Eine Nische die mit einheimischen Büschen gestaltet wird, lädt später zum Verweilen ein. Hier fühlen sich nicht nur wir Menschen wohl, es sind auch Rückzugsorte für Vögel, Insekten und kleine Säugetiere wie Igel und Haselmäuse.

Grüeblifest für die ganze Familie

Einmal im Jahr lädt der Natur- und Vogelschutzverein alle Helfer und Helferinnen mit ihren Familien zu einem Fest ein. Dieses konnte wie geplant am 2. Juni bei  bei schönstem Frühsommerwetter im Grüebli abgehalten werden
Mit einem Apéro wurden alle Willkommen geheissen und die Präsidentin Marianne Wyler dankte allen für ihre Mitarbeit im letzten und im laufenden Jahr. Geholfen haben grosse und kleine Vereinsmitglieder beim Pflegen der Biotope, beim Putzen der Nistkästen und beim Holzen für die Grillstelle. Bald war das Feuer perfekt und so konnten sich alle mit den feinen Grilladen, Getränken und Beilagen bedienen. Später gab es Kaffee und Kuchen und so wurde das Fest abgerundet.
Wie immer spielten die Kinder in der Umgebung des Grüeblis und am Brunnen und kein Kind blieb dabei sauber und trocken. Unterdessen unterhielten sich die Erwachsenen und tauschten allerlei Neuigkeiten aus oder genossen einfach den schönen Ort in unserem Wald.

 

Das renaturierte Gebiet zwischen Aarau und Schönenwerd präsentiert sich nach den massiven Eingriffen in die Natur fast wieder natürlich.

Am Sonntag 3. Juni lud der Natur und Vogelschutzverein Buchs zur Exkursion nach Aarau ein. Hier hat der Kanton Solothurn einen ehemaligen Nebenarm der Aare im Winter 2015/2016 zum Schutz vor Hochwasser renaturiert. Das Gebiet liegt zwischen Aarau und Schönenwerd und präsentiert sich nach den massiven Eingriffen in die Natur wieder fast natürlich.
Werner Holliger aus Erlinsbach kennt sich im Gebiet bestens aus und führte die eher kleine Schar vom Süffelsteg flussaufwärts bis zum Kraftwerk und auf der Insel wieder zurück. Unterwegs wies er auf einige Besonderheiten der Auenlandschaft hin. Die neue Aareinsel, momentan noch ein Tummelfeld für Familien, Hündeler und weitere Erholungsuchende soll ab dem nächsten Jahr unter Schutz gestellt werden, damit bodenbrütende Vögel, wie der Flussuferläufer oder Flussregenpfeifer ungestört brüten können.
Voller Stolz berichtete der Exkursionsleiter, dass bereits junge Zauneidechsen nachgewiesen werden konnten und auch der Eisvogel hier brütet. Ob wohl auch der Pirol hier wieder brüten kann? Vereinzelt könnte man ihn hier bereits wieder hören.
Werner Holliger hat sich ein grosses Wissen angeeignet und setzt sich mit viel Enthusiasmus und Vehemenz dafür ein, dass sich Flora und Fauna im Gebiet ungestört entwickeln können. Leider haben nicht alle Erholungssuchenden Verständnis dafür.

 

Wie immer im April hat eine Gruppe von Freiwilligen das Holz für den Brätelplatz im Grübeli aufbereitet. Das Holz wurde von den Orstbürgern zur Verfügung gestellt und dem Forstamt Buchs-Suhr-Aarau geliefert. August Schildknecht hat wie jedes Jahr alles perfekt vorbereitet, damit die Freiwilligen das Holz zum Bräteln zügig aufbereiten konnten. Neben rund zehn Vereinsmitglieder halfen drei Asylanten fleissig mit. Im Nu waren die eineinhalb Ster Spälten gesägt, gespalten und sauber aufgeschichtet.
Die Kinder, welche mit ihrem Papa mitkommen durften, vergnügten sich unterdessen im und ums Grüebli prächtig.  Nach der anstrengenden Arbeit schmeckte das vom Verein spendierte Mittagessen wunderbar, selbstverständlich über dem Feuer zubereitet. Neben Getränken, wurde allen auch Kaffee und Kuchen serviert. Allen herzlichen Dank für die tolle Arbeit! Der Verein hofft, dass die Benutzer und Benutzerinnen des Brätelplatzes nun auch recht sorgsam mit dem Holz umgehen.

Neben dem Holzen konnte auch der neue Brunnen eingeweiht werden. Dieser wurde von den Buchser Ortsbürger bezahlt, in deren Besitz sich diese Brätelstelle befindet. Nun präsentiert sich das „Grüebli“ wieder in einem gefreuten Zustand und wird den Besuchenden wieder viel Freude machen.

    

Schon Pläne für Sonntag 22. April 2018?

Familienausflug nach Spreitenbach in die Umweltarena mit Führung.

Hier finden Sie den Flyer >>>   Ausflug Umweltarena

Heckenpflanzen bei der Schulanlage Suhrenmatte

Es war ein schöner und kalter Morgen als sich Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrkräfte ausgerüstet mit Schaufeln, Spaten und Spritzkannen zur Pflanzaktion einfanden. Eine Hecke mit über 400 einheimischen Sträuchern sollte an diesem Morgen gepflanzt werden. Damit die darunterliegenden Kanalisationsrohre erneuert werden konnten, wurde im letzten Jahr die bestehende Hecke abgeholzt. Der Natur- und Vogelschutzverein konnte vier Schulklassen sowie ihre Lehrpersonen des Berei-ches Suhrenmatte zur Aktion gewinnen. Unter der Feder-führung von creaNatira GmbH einer Toch-tergesellschaft von Pro Natu-ra Aargau wurden neben dem Pflanzen von Sträuchern und zwei Eichen auch Kleinstrukturen angelegt. Kleinstrukturen in Form von Ast- und Steinhaufen dienen Kleinsäugern und Reptilien als Rückzugsorte. Hier können sie Eier legen, Junge aufziehen und in einem sicheren Versteck überwintern.

Rund 70 Jugendliche und einige Erwachsene haben der einheimischen Flora und Fauna an diesem Morgen wieder etwas zurückgegeben. Die Sträucher werden, wenn sie grösser sind eine dichte Hecke bilden in der Vögel ihre Nester bauen und Junge aufziehen können und im Winter dienen ihnen die leuchtend roten und schwar-zen Beeren als Nahrung.
Selbstverständlich durfte eine Zwischenverpflegung nicht fehlen. Unter Mithilfe von vier Schülerinnen sorgte Marianne Wyler, die Präsi-dentin des Natur- und Vogelschutzvereins, für die Stärkung der motivierten Jugendlichen und Erwachsenen.

An dieser Stelle dankt der Natur- und Vogelschutzverein allen, die das Projekt für mehr Natur vor der Haustür, möglich gemacht haben: der politischen Gemeinde und der Kreisschule Buchs-Rohr. Ein besonderer Dank gilt dem Bauamt für das Bereitstellen von Material und Wasser und den Schulhausabwarten fürs anschliessende Putzen, denn wo gearbeitet wird insbesondere in der freien Natur, gibt es auch Schmutz und diesen zu entfernen war bestimmt nicht einfach.
Schülerinnen und Schüler berichten über den Morgen:

Mir hat das Heckenpflanzen gut gefallen. Das Beste war, dass wir so mehr Kontakt zu anderen Klassen hatten und etwas Gutes für die Natur getan haben. Ich hoffe, dass die Hecken schnell und ge-sund wachsen.
Samira, S3a

Wir haben zusammen über 30 Löcher gegraben und verschiedene Pflanzen eingepflanzt. Danach haben wir sie bewässert. Es hat uns grossen Spass gemacht.
Colin und Mustafa, S3a

Das Pflanzen hat uns grosse Freude bereitet. Als Dank bekamen wir noch ein feines Znüni.
Celina und Valdrina,

Samstag, 17. März: Biotoppflege Lochweier – Lochwasser

Frauen, Männer, Kinder trafen sich an diesem kalten Morgen bei der Infotafel an der Suhre wo beidseits des Weges die beiden Biotope Lochweier und Lochwasser liegen. Silvan Kaufmann konnte eine grosse Anzahl Helfer und Helferinnen willkommen heissen. Mitglieder des Natur- und Vogelschutzvereines die gerne anpacken und etwas in der Natur und für die Natur arbeiten. Arbeiten die jedes Jahr anfallen, damit die beiden Biotope mit ihren Weihern offen bleiben und ein Refugium für viele Arten von Amphibien, Vögel, Insekten und Kleinsäuger bleiben können. Auffallend viele Männer mit farbiger Haut halfen tatkräftig mit. Es waren Asylbewerber vom Verein Netzwerk Asyl Aargau, die uns seit drei Jahren in dieser Arbeit, die meist einmal im Jahr gemacht werden, tatkräftig unterstützen.
Als Dank für den rund dreistündigen Arbeitseinsatz konnten alle Mithelfenden ein Pasta-Mittagessen im Feuerwehrlokal geniessen. Dank Kuchen- und einer Schokoladenspende der Chocolat Frey AG konnte das Zmittag einem Dessert abgerundet werden. Am Mittagessen kamen Asylbewerber und Einheimische ins Gespräch und konnten so einen kleinen Einblick in die jeweilig andere Lebenswelt erfahren.
An dieser Stelle danken wir allen herzlich, die dabei waren und den Pflegemorgen einen gelungenen Anlass werden liessen.    

 

    

 

4. November 2017 – Wohnungsputz bei Frau Meise

Am 4. November wurden die Nistkästen im Suhrhard von einer grossen Schar von Freiwilligen kontrolliert und herausgeputzt. Gestartet wurde wieder mit Kaffee und feinem Brot und der Einführung in die Arbeit. Danach wurden die Teams meist familienweise auf die Tour geschickt. Zwei Stunden später waren die meisten mit ihrem Abschnitt fertig und konnten sich vor dem Heimweg nochmals stärken.
Der Vorstand dankt allen, die dabei waren und tatkräftig mitgemacht haben. 

 

Am Samstag, 28.10.2017 war unser Verein von 10-16 Uhr an der Buga vertreten.

Nebst vielen anderen Attraktionen war das BioDio-Spiel rund um die Biologische Vielfalt im Siedlungsraum ein Anziehungspunkt für gross und klein. Die Spieler und Spielerinnen, konnten sich ihren Lebensraum gestalten und erfuhren so auf spielerische Weise, wie ein Garten oder eine Siedlung aussehen soll, damit es Tieren und Vögel darin wohl ist.